Was sollte ich zum Thema Holzheizung wissen?


IBC Holzheizung GK-5K ökoWer günstig an Brennholz kommt, für denjenigen ist eine Holzheizung die beste Möglichkeit, Heizkosten zu sparen und umweltschonend zu heizen. Wer mit einer Holzheizung heizt, kann - je nach aktuellem Öl- und Gaspreis - bis zu 50% seiner Heizkosten reduzieren. Eine IBC Holzheizung findet Ihren Aufstellort in der Regel in einem Heizraum im Keller. Im Heizraum sollte ausreichend Platz sein: Brennholz sollte zwar draußen lagern, jedoch vor dem Heizen ein bis zwei Tage im Heizraum erwärmen. Um eine Holzheizung effizient betreiben zu können, muss ein Pufferspeicher installiert werden, dies setzt im Übrigen auch der Gesetzgeber voraus (Bundesemissionsschutzverordnung, kurz BImSchV). Mit Hilfe eines Pufferspeichers kann eine Holzheizung jederzeit effizient unter Volllast betrieben werden. Die Auslegung des Pufferspeichers sollte mindestens 55 Liter Volumen je 1 KW Heizleistung der Holzheizung betragen. Beispiel: eine Heizanlage mit einer 35 KW Holzheizung sollte mindestens mit 1.925 Liter Heizungspufferspeicher ausgelegt sein. Die Praxis zeigt, dass in diesem Installationsbeispiel gern zwei Pufferspeicher á 1.000 Liter installiert werden. Moderne Holzheizungen die geringe Emissionen sowie besonders niedrige Staubwerte haben, werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz BAFA) attraktiv gefördert. Die Mindestfördersumme Beträgt 2.000 €. Vor dem Kauf einer Holzheizung sollte der Schornsteinfeger zur Genehmigung der Aufstellung befragt werden. Da eine moderne Holzheizung sehr niedrige Abgastemperaturen hat, ist es häufig notwendig, einen gemauerten Schornstein im Kältebereich von außen zu dämmen oder mit einem Edelstahlrohr zu verrohren (Schornsteinsanierung genannt).

 

Was ist bei der Emissionsmessung einer Holzheizung zu beachten?


Emissionsmessung einer HolzheizungDie Emissionsmessung der Holzheizung wird vom Schornsteinfeger erstmalig unmittelbar nach der Installation durchgeführt. Hierbei müssen die aktuellen Grenzwerte von 400 mg/m³ CO und 20 mg/m³ Staub eingehalten werden. Die Emissions-Grenzwerte sind vom Gesetzgeber sehr stark herabgesetzt, aus diesem Grund müssen möglichst alle Faktoren optimal aufeinander abgestimmt werden:

  1. Die Holzheizung und das Ofenrohr müssen vom Betreiber vor der Messung richtig gereinigt werden.
  2. Der geeignete Brennstoff „naturbelassenes Scheitholz“ muss gespalten und in entsprechender Länge zur Verfügung stehen.
  3. Einstellen des Schornsteinzuges - der Holzheizungsleistung entsprechend.
  4. Richtige Rohrdimensionierung im Heizsystem – passende Hydraulik zur Wärmeentnahme.
  5. Die richtige Einstellung der Verbrennungsluftversorgung – siehe Herstellerangeben.
  6. Passender Zeitpunkt der Messung – in der Holzheizung muss vor der Messung eine Grundglut erzeugt werden und die Holzheizung muß unter Volllast gemessen werden.

All diese Faktoren haben einen großen Einfluss auf das Messergebnis. Es reicht ein überhöhter Schornsteinzug und die Messerwerte entsprechen nicht der Verordnung. Je genauer und gründlicher vorgegangen wird, desto erfolgversprechender sind die Messergebnisse. Hier ist der Betreiber einer jeden Holzheizung angewiesen, die Bedienungsanleitung des Herstellers gründlich zu lesen und die Hinweise zu beachten. Die Kosten einer Schornsteinfegermessung belaufen sich zwischen 120,00 € -150,00 €, bei einer erneuten Messung aufgrund der Nichteinhaltung der Grenzwerte wird die Summe erneut fällig.

 

Welchen Holzverbrauch habe ich mit einer Holzheizung?


Naturbelassenes BrennholzDer Verbrauch einer Holzheizung ist von mehreren Faktoren abhängig. Die richtige Installation ist die Basis und hat großen Einfluß auf den Verbrauch einer Holzheizung, denn bei mangelhafter Dämmung der Rohrleitungen oder fehlender Isolierung am Pufferspeicher, kann ein Großteil der Wärme bereits auf dem Weg zu den Heizkörpern verloren gehen. Der richtige Schornsteinzug muss eingestellt werden. Es ist sehr wichtig bei jeder Holzheizung ein Zugbegrenzer zu installieren. Dieser sorgt dafür, dass nur der von der Holzheizung tatsächlich benötigte Schornsteinzug zugelassen wird. Ein übermäßig starker Schornsteinzug entzieht unnötig Wärme aus der Holzheizung! Brennholz ist nicht gleich Brennholz! Es gibt zahlreiche Holzarten mit unterschiedlichen Heizwerten, dies sollte bei der Holzbeschaffung berücksichtigt werden. Der Heizwert ist je nach Holzart (Nadel- oder Laubbäume) unterschiedlich und liegt im Mittel bei etwa 4,23 kWh/kg lufttrockenem Holz (mit ca. 15 % Restfeuchte). Ein Raummeter entspricht einem Quader von je einem Meter (Länge-Breite-Höhe) aufgeschichtetem Holz. Da sich zwischen dem Holz immer Lufträume befinden, sind es tatsächlich ca. 0,7 - 0,8 m³ Holz. Ein Raummeter Holz entspricht circa 200 Liter Heizöl oder 200 m³ Erdgas. Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von circa 3.000 Litern würde mein Holzverbrauch etwa 15 Raummeter Scheitholz entsprechen. Je nach Wirkungsgrad, Betriebsweise und bauliche Voraussetzung meiner Holzheizung kann der tatsächliche Verbrauch auch höher oder bestenfalls niedriger ausfallen.

 

Heizen mit einer Holzheizung - Gut für mich & meine Umwelt!


Steigende Energiekosten verursachen immer höhere Ausgaben der Haushaltskasse. Energiesparen ist die einzig richtige Lösung und zudem ein klimafreundlicher Lösungsansatz, wenn mit Holz geheizt wird. Mit innovativer Heiztechnik ist das kein Problem. Es lohnt sich, die alte Heizung gegen eine moderne IBC Holzheizung zu ersetzen. Mit einer Holzheizung kann CO2 neutral geheizt werden, das bedeutet, dass bei der Verbrennung von Holz nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie der Baum vorher zum Wachstum aufgenommen hat. Somit trägt jeder Betreiber mit einer IBC Holzheizung zu einer positiven Ökobilanz bei. Holz zählt zu den erneuerbaren, nachwachsenden Energieträgern. In Deutschland spricht man von einer ökologischen Waldwirtschaft. Deshalb kann von einer relativen Preisstabilität ausgegangen werden. Die Heizkostenersparnis mit einer Holzheizung gegenübereiner einer Öl- oder Gasheizung ist garantiert. Alternativ, als Kombikessel neben einer Öl- oder Gasheizung, macht sich der Betreiber außerdem vom Energielieferanten unabhängig. Wer eine Holzheizung betreibt, muss sich bewusst sein, dass Holz nachgelegt und die Asche regelmäßig entnommen werden muss. Neben der Holzbeschaffung, inklusive Sägen und Spalten, ein Aufwand, der nicht zu unterschätzen ist. Insgesamt verdient das Heizen mit einer Holzheizung zu Recht wachsende Bedeutung für Geldbeutel und Umwelt.

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